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Caravaningbranche trotzt schwierigem Umfeld16.04.2021

Neuzulassungen von Freizeitfahrzeugen steigen trotz Erhöhung der Mehrwertsteuer und Schließung des Handels

Die Neuzulassungen von Reisemobilen und Caravans sind im ersten Quartal erneut gestiegen. Trotz des schwierigen Geschäftsumfeldes und der anhaltenden CoronaPandemie legten sie um starke 12,6 Prozent auf über 24.000 Fahrzeuge zu. Entscheidend dazu beigetragen hat das starke Märzergebnis mit einem Wachstum von über 40 Prozent. Dennoch hofft die Branche auf eine baldige Öffnungsperspektive.

Trotz der Corona-Pandemie florierte das Geschäft mit Reisemobilen und Caravans in Deutschland im ersten Jahresviertel. Die Neuzulassungen von Freizeitfahrzeugen stiegen seit Jahresbeginn um 12,6 Prozent. Dass mit 24.224 neu zugelassenen Einheitenein neuer Bestwert für die ersten drei Monate eines Jahres erreicht wurde, ist angesichts des schwierigen Geschäftsumfeldes bemerkenswert. Zum einen waren viele Fahrzeugkäufe wegen der Erhöhung der Mehrwertsteuer zum 1. Januar ins alte Jahr vorgezogen worden. Dies wirkte sich vor allem im Januar und Februar negativ auf die Neuzulassungen aus. Zum anderen kam die coronabedingte Schließung des Kfz-Handels erschwerend hinzu. Die Auslieferung bestellter Fahrzeuge war möglich, Verkaufs- und Beratungsgespräche jedoch untersagt. Besonders stark haben diese beiden Effekte die Neuzulassungen von Caravans betroffen. Sie sanken zwischen Januar und März um insgesamt 15,6 Prozent gegenüber dem sehr guten Ergebnis desselben Zeitraums im Vorjahr auf 5.166 Einheiten. Die Reisemobilneuzulassungen stiegen hingegen um beeindruckende 23,9 Prozent auf 19.058 Fahrzeuge– ein Rekord für das erste Quartal.Plus 40 Prozent – März rettet erstes QuartalEntscheidend zum starken ersten Vierteljahr beigetragen hat ein enormer Anstieg im vergangenen Monat – plus 40,5 Prozent gegenüber März 2020. Dabei entwickelten sich beide Fahrzeugsegmente äußerst positiv. Die Neuzulassungen von Reisemobilen schossen um 52,4 Prozent in die Höhe auf 10.801 Fabrikate und auch die Caravanneuzulassungen legten um sehr gute 10,5 Prozent zu (3.120 Einheiten). In Summe macht das 13.921 neu zugelassene Freizeitfahrzeuge und bedeutet einen neuen Allzeitbestwert für den Monat März.

Hoffnung auf baldige Öffnung von Handelsbetrieben, Camping- und Stellplätzen„Das Geschäftsumfeld war in diesem Jahr bis dato nicht besonders günstig, umso mehr freut es uns, dass die Neuzulassungen im März wieder so stark ins Plus gedreht haben“, resümiert Daniel Onggowinarso, Geschäftsführer des Caravaning Industrie Verbandes (CIVD), zufrieden. „Die Nachfrage war bereits in den Vorjahren auf Rekordniveau, hat durch die Corona-Pandemie aber einen zusätzlichen Push bekommen, da man mit einem Reisemobil oder Caravan individuell, autark und damit kontaktarm verreisen kann. Das macht Caravaning zu einer der sichersten Urlaubsformen in diesen Zeiten. Wir erhoffen uns daher dringend eine klare Öffnungsstrategie und -perspektive für den Caravaning-Tourismus in Deutschland“, so Onggowinarso.

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